Infoniqa ONE 50 ist eine leistungsfähige und weit verbreitete Business-Software. Gerade wegen ihrer Funktionsbreite und Flexibilität ist sie bei KMU und Treuhändern in der Schweiz stark im Einsatz.
Gleichzeitig sehen wir im Alltag viele Supportanfragen rund um Infoniqa ONE 50. Nicht, weil die Software schlecht wäre, sondern weil sie erklärungsbedürftig ist und in sehr unterschiedlichen Umgebungen betrieben wird.
Dieser Beitrag fasst zusammen, welche Support-Probleme bei Infoniqa ONE 50 in der Schweiz besonders häufig auftreten, warum sie entstehen und wann externe Unterstützung sinnvoll ist. Die Einordnung basiert auf realen Support- und Betriebserfahrungen aus dem Schweizer Alltag aus über 20 Jahren Erfahrung.
Der Fokus liegt dabei auf Infoniqa ONE 50 Support in der Schweiz bei Treuhändern und KMU mit produktivem Betrieb.
Infoniqa ONE 50 Support: Warum die Software erklärungsbedürftig ist
Infoniqa ONE 50 ist kein simples Buchhaltungstool. Die Software deckt je nach Einsatzbereich:
- Finanzbuchhaltung
- Debitoren und Kreditoren
- Lohn / Swissdec
- Aufträge, Lager, Projekte
- Schnittstellen zu Banken, Behörden und Drittsystemen
ab. Diese Funktionsbreite ist eine Stärke, führt aber auch dazu, dass es keinen Einheits-Standard gibt. Viele Installationen sind historisch gewachsen, mehrfach angepasst oder von unterschiedlichen Stellen betreut worden. Ohne klare Struktur entsteht Supportbedarf fast zwangsläufig.
Infoniqa Support Schweiz: Die häufigsten Probleme in der Praxis
1. Support läuft über Tickets – nicht über Menschen
Was passiert:
Anfragen werden ausschliesslich über Tickets abgewickelt. Rückfragen ziehen sich über Tage oder Wochen.
Warum passiert es:
Komplexe Themen lassen sich schriftlich nur schwer klären. Kontext geht verloren, Rückfragen entstehen.
Eigentliche Ursache:
Fehlender persönlicher Ansprechpartner, der die Umgebung kennt.
Wann Support sinnvoll ist:
Sobald ein Thema nicht rein technisch, sondern prozessual oder umgebungsabhängig ist.
2. Fehlendes Umgebungswissen im Support
Was passiert:
Antworten sind korrekt, helfen aber im konkreten Fall nicht weiter.
Warum passiert es:
Der Support kennt weder die individuelle Installation noch Schnittstellen, Historie oder Sonderlösungen.
Eigentliche Ursache:
Infoniqa ONE 50 läuft selten „out of the box“. Jede Umgebung ist anders.
Wann Support sinnvoll ist:
Bei individuellen Setups, Treuhand-Umgebungen oder gewachsenen Installationen.
3. Cloud-Betrieb sorgt für Verunsicherung
Was passiert:
Performance-Probleme oder kurze Ausfälle führen zu Unsicherheit.
Warum passiert es:
Kunden haben keinen Einblick in Betrieb, Priorisierung oder technische Abhängigkeiten.
Eigentliche Ursache:
Cloud ist nicht gleich Cloud. Hosting-Qualität und Betreuung sind entscheidend.
Wann Support sinnvoll ist:
Bei Cloud- oder Hybrid-Betrieb mit geschäftskritischen Prozessen
4. Updates und Releases haben unerwartete Nebeneffekte
Was passiert:
Nach Updates funktionieren bestehende Prozesse oder Schnittstellen nicht mehr wie zuvor.
Warum passiert es:
Abhängigkeiten zu Add-ons, Schnittstellen oder individuellen Anpassungen werden unterschätzt.
Eigentliche Ursache:
Updates werden technisch gesehen, nicht betrieblich bewertet.
Wann Support sinnvoll ist:
Vor grösseren Updates oder bei produktiven Umgebungen mit Schnittstellen.
Was passiert:
Fehler entstehen „irgendwo dazwischen“.
Warum passiert es:
REST-Schnittstellen, E-Banking, ELM oder Importe greifen ineinander.
Eigentliche Ursache:
Zuständigkeiten sind unklar, Ursachen liegen nicht in der Applikation allein.
Wann Support sinnvoll ist:
Bei komplexen Integrationen oder wiederkehrenden Import-Fehlern
6. Oberflächliche Einführung statt sauberer Prozessdefinition
Was passiert:
Die Software läuft, aber ineffizient. Gleiche Fehler treten immer wieder auf.
Warum passiert es:
Die Einführung beschränkt sich auf Installation und Grundfunktionen.
Eigentliche Ursache:
Prozesse wurden nie sauber definiert oder geschult.
Wann Support sinnvoll ist:
Wenn Support zur Dauerlösung wird, statt Ausnahme zu bleiben.
Warum diese Support-Probleme so häufig auftreten
Infoniqa ONE 50 wird in der Praxis oft:
- schrittweise erweitert
- von mehreren Stellen betreut
- über Jahre angepasst
- ohne klare Dokumentation betrieben
Das ist nachvollziehbar – erhöht aber den Supportbedarf. Ohne festen Ansprechpartner fehlt der Überblick, und Probleme werden einzeln gelöst, statt nachhaltig.
Einordnung aus Sicht eines Schweizer Partners
Die meisten Infoniqa ONE 50 Support-Probleme haben nichts mit Fehlern der Software zu tun. Sie entstehen durch:
- fehlende oder unklare Einführung
- gewachsene Umgebungen ohne Struktur
- fehlende Verantwortlichkeiten
- Support ohne Kontext
Ein externer Partner lohnt sich besonders für:
- Treuhänder mit vielen Mandanten
- KMU mit Cloud- oder Hybrid-Betrieb
- Unternehmen mit Schnittstellen
- Organisationen, die mehr wollen als „es läuft irgendwie“
Infoniqa ONE 50 ist kein Selbstläufer
Support entsteht dort, wo Struktur fehlt, Verantwortung unklar ist oder Prozesse nicht sauber definiert wurden. Wer Infoniqa ONE 50 richtig einführt, betreut und weiterentwickelt, reduziert Supportaufwand deutlich und arbeitet stabil im Alltag.
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