Viele Treuhänder in der Schweiz arbeiten mit Topal, Infoniqa ONE 50 oder betreuen Mandanten, die eines dieser Systeme bereits einsetzen.
Entsprechend stellt sich im Alltag immer wieder die gleiche Frage: Welche Buchhaltungssoftware passt besser für Treuhänder: Topal oder Infoniqa ONE 50?
Eine pauschale Antwort wäre nicht seriös. Beide Systeme sind im Schweizer Treuhandmarkt etabliert. Beide können für Finanzbuchhaltung, Lohn, MWST und Abschlussarbeiten eingesetzt werden. Und beide können in grösseren Treuhandumgebungen funktionieren.
Der entscheidende Unterschied liegt nicht einfach in der Anzahl Mandanten oder in der Frage, welches System „besser“ ist.
Wichtiger ist: Wie arbeiten Treuhänder und Mandant zusammen?
Führt der Treuhänder die laufende Buchhaltung zentral? Arbeiten Mandanten selbst im System? Sind die Mandate ähnlich aufgebaut oder sehr individuell? Wo liegen die Daten? Welche Schnittstellen, Belegprozesse und Auswertungen müssen betreut werden?
Genau diese Fragen entscheiden in der Praxis, ob Topal oder Infoniqa ONE 50 besser passt.
Einen allgemeinen Vergleich für KMU finden Sie im Beitrag Topal oder Infoniqa ONE 50: Welche Buchhaltungssoftware passt für Ihr KMU?.
Kurzvergleich: Topal oder Infoniqa ONE 50 für Treuhänder?
| Frage |
Eher Topal |
Eher Infoniqa ONE 50 |
| Viele Buchhaltungen werden zentral beim Treuhänder geführt |
häufig ja |
möglich |
| Mandate sind ähnlich aufgebaut und standardisierbar |
häufig ja |
möglich |
| Mandanten liefern primär Belege oder Vorerfassungen |
häufig ja |
möglich |
| Mandanten buchen selbst aktiv in der Software |
möglich |
häufig ja, wenn Infoniqa bereits beim Mandanten läuft |
| Viele Mandanten nutzen bereits Infoniqa ONE 50 |
eher nicht als Wechselgrund |
häufig ja |
| Sehr unterschiedliche Mandantenanforderungen |
möglich |
häufig ja |
| Individuelle Auswertungen, Formulare oder Module sind wichtig |
möglich |
häufig ja |
| Einheitliche Treuhandprozesse sollen intern standardisiert werden |
häufig ja |
möglich |
| Mischstrategie mit verschiedenen Mandantentypen |
möglich |
möglich |
Diese Tabelle ist bewusst nicht absolut formuliert. Ein Treuhandbüro kann mit beiden Lösungen erfolgreich arbeiten. Die passende Lösung hängt davon ab, welche Mandanten betreut werden und wie die Zusammenarbeit organisiert ist.
Der wichtigste Unterschied: Wer führt die laufende Buchhaltung?
Buchhaltung hauptsächlich beim Treuhänder
Wenn die laufende Buchhaltung vor allem beim Treuhänder geführt wird, spielt Topal seine Stärken häufig besonders gut aus. Der Treuhänder kann Mandate zentral führen, Prozesse standardisieren, Kontenpläne vereinheitlichen und Mitarbeitende gezielt auf wiederkehrende Abläufe schulen.
Mandanten liefern in diesem Modell meist Belege, Zahlungsinformationen oder Vorerfassungen. Die eigentliche Verarbeitung, Kontrolle, MWST-Abrechnung, Lohnbuchhaltung und Abschlussarbeit liegen beim Treuhänder.
In solchen Strukturen sind eine klare Mandantenführung, effiziente Wechsel zwischen Mandaten und stabile Standardprozesse besonders wichtig.
Mandant bucht weitgehend selbst
Anders sieht es aus, wenn Mandanten ihre Buchhaltung selbst führen. Arbeitet ein Mandant bereits produktiv mit Infoniqa ONE 50, ist es in vielen Fällen sinnvoll, auf derselben Datenbasis weiterzuarbeiten. Der Treuhänder übernimmt dann Kontrolle, MWST, Lohnunterstützung, Auswertungen oder den Jahresabschluss.
Ein zusätzliches System, regelmässige Exporte oder unnötige Datenübertragungen schaffen oft mehr Aufwand, als sie lösen.
Auch Topal unterstützt selbst buchende Mandanten. Die Entscheidung sollte deshalb nicht als starre Produktgrenze verstanden werden. Entscheidend ist das gewünschte Zusammenarbeitsmodell.
Wann Topal für Treuhänder besonders sinnvoll ist
Topal ist besonders interessant, wenn ein Treuhandbüro viele Buchhaltungen zentral führt und Abläufe über mehrere Mandate standardisieren möchte.
Typische Situationen sind:
- viele Mandate werden direkt im Treuhandbüro geführt
- Finanzbuchhaltung, Lohn, MWST und Abschluss stehen im Zentrum
- Mandanten liefern Belege oder übernehmen nur einzelne Vorarbeiten
- Prozesse sind über verschiedene Mandate ähnlich aufgebaut
- Mitarbeitende wechseln häufig zwischen Mandaten
- eine klare gemeinsame Datenhaltung ist wichtig
- Mandanten sollen über Topalino oder Weblösungen eingebunden werden
Topal wurde stark mit Blick auf Treuhandunternehmen entwickelt. Das zeigt sich vor allem dort, wo viele ähnliche Mandate effizient geführt werden sollen. Wenn ein Treuhänder möglichst standardisierte Finanz- und Lohnprozesse über mehrere Mandate hinweg aufbauen möchte, kann Topal eine sehr schlanke und effiziente Lösung sein.
Mehr dazu finden Sie im Beitrag Topal für Treuhänder: Mandanten effizient verwalten.
Wann Infoniqa ONE 50 für Treuhänder besonders sinnvoll ist
Infoniqa ONE 50 ist für Treuhänder vor allem dann interessant, wenn Mandanten bereits selbst mit Infoniqa arbeiten oder sehr unterschiedliche Anforderungen mitbringen.
Typische Situationen sind:
- viele Mandanten arbeiten bereits mit Infoniqa ONE 50
- der Treuhänder soll auf der bestehenden Datenbasis weiterarbeiten
- Mandanten haben eigene Administrationen
- Verkauf, Einkauf, Fakturierung oder Lager sind beim Mandanten relevant
- individuelle Auswertungen oder Formulare werden benötigt
- unterschiedliche Module und Prozesse müssen unterstützt werden
- die Treuhandfirma möchte bewusst ein breites digitales Ökosystem betreuen
Infoniqa ONE 50 ist ebenfalls mandantenfähig und wird professionell von Treuhändern eingesetzt. Die Aussage, Infoniqa eigne sich nicht für viele Mandanten, wäre fachlich falsch. Der Unterschied liegt eher darin, dass Infoniqa ONE 50 breiter aufgestellt ist und dadurch je nach Mandantenstruktur mehr Varianten in Einrichtung, Betreuung und Support entstehen können.
Für Treuhänder kann das ein Vorteil sein, wenn sie viele unterschiedliche Mandanten mit individuellen Anforderungen betreuen. Es kann aber auch mehr Koordination bedeuten.
Mehr dazu im Beitrag Infoniqa ONE 50 für Treuhänder: Wann lohnt sich das System wirklich?.
Warum die Anzahl Mandanten allein nicht entscheidet
Viele Treuhänder fragen zuerst: Ab wie vielen Mandanten lohnt sich Topal? Oder ab wann wird Infoniqa ONE 50 zu komplex?
Diese Frage ist zu kurz gedacht. Beide Systeme können in grösseren Treuhandumgebungen eingesetzt werden.
Wichtiger sind andere Fragen:
- Wie ähnlich sind die Mandate?
- Wer führt die laufende Buchhaltung?
- Arbeiten Mandanten direkt im System?
- Welche Module werden benötigt?
- Wie stark sollen Prozesse standardisiert werden?
- Wie viele unterschiedliche Schnittstellen müssen betreut werden?
- Wie gut sind Prozesse dokumentiert?
- Welche Mitarbeitenden betreuen welche Mandate?
Topal kann bei vielen ähnlich strukturierten und zentral geführten Mandaten besonders effizient sein. Infoniqa ONE 50 kann bei vielen unterschiedlichen, selbst buchenden KMU Vorteile bieten.
Die Anzahl Mandanten ist also nur ein Faktor. Die Arbeitsweise ist wichtiger.
Mandantenstruktur: Standardisiert oder individuell?
Viele ähnliche Mandate
Wenn viele kleinere Mandate nach ähnlichen Abläufen geführt werden, profitieren Treuhänder von einer klaren Struktur. Finanzbuchhaltung, Lohn, MWST, Auswertungen und Abschlussarbeiten lassen sich dann stärker vereinheitlichen.
In solchen Fällen ist Topal häufig eine sehr gute Wahl. Die Lösung lässt sich schlank einsetzen, wenn der Schwerpunkt auf Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie auf der Zusammenarbeit zwischen Treuhänder und Mandant liegt.
Sehr unterschiedliche Mandate
Anders sieht es aus, wenn das Mandantenportfolio sehr heterogen ist. Manche Kunden führen ihre Buchhaltung selbst, andere haben eigene Administrationen, wieder andere arbeiten mit Lagerlösungen, Branchenprogrammen oder bestehenden Infoniqa-Installationen.
In solchen Umgebungen kann Infoniqa ONE 50 sinnvoll sein, insbesondere wenn Mandanten bereits selbst damit arbeiten oder sehr unterschiedliche Module, Auswertungen und betriebliche Prozesse benötigen.
Mehr Flexibilität bedeutet aber auch: Es braucht klarere Zuständigkeiten, saubere Dokumentation und mehr Betreuung.
MWST, Abschlüsse und Auswertungen
MWST
Beide Lösungen unterstützen Schweizer MWST-Abrechnungen. Die Qualität des Resultats hängt nicht nur vom System ab, sondern von korrekten Steuerschlüsseln, Kontierungen, Buchungen und Einstellungen.
Deshalb wäre es nicht sauber zu sagen, dass eine Lösung grundsätzlich „korrekter“ oder „stabiler“ bei der MWST ist als die andere. Jede MWST-Abrechnung muss fachlich plausibilisiert werden.
Topal ist im Ablauf häufig sehr direkt auf klassische Finanz- und Treuhandprozesse ausgerichtet. Infoniqa ONE 50 bietet ebenfalls die nötigen Funktionen, kann aber je nach Mandant und Einrichtung individueller ausfallen.
Abschlüsse
Beide Systeme eignen sich für Abschlussarbeiten. Topal ist häufig sehr direkt auf klassische Treuhandarbeiten ausgerichtet. Infoniqa ONE 50 bietet umfangreiche Auswertungs- und Konfigurationsmöglichkeiten, was bei individuellen Mandantenstrukturen ein Vorteil sein kann.
Auswertungen
Bei Auswertungen kommt es darauf an, wie standardisiert die Anforderungen sind. Topal bietet die für Finanzbuchhaltung, Lohn, Kostenrechnung und Abschluss relevanten Auswertungen und bleibt dabei fokussiert.
Infoniqa ONE 50 ist besonders interessant, wenn viele unterschiedliche oder individuell angepasste Auswertungen benötigt werden. Das kann bei Mandanten mit eigener Administration oder gewachsenen Prozessen wichtig sein.
Supportaufwand und Betreuung
Der Supportaufwand hängt nicht allein vom Produkt ab. Entscheidend ist, wie standardisiert die Umgebung ist.
Mehr Aufwand entsteht häufig durch:
- viele individuelle Mandantenkonfigurationen
- unterschiedliche Programmversionen
- Schnittstellen
- eigene Formulare und Reports
- schlecht dokumentierte Prozesse
- verschiedene Cloud- und Zugriffsmodelle
- unklare Verantwortung zwischen Mandant, Treuhänder, Softwarepartner und Dritthersteller
Standardisierte Topal-Umgebungen sind häufig einfacher zu vereinheitlichen. Infoniqa-Umgebungen können aufgrund des breiteren Funktionsumfangs mehr Varianten und damit mehr Betreuungsaufwand erzeugen.
Das ist aber keine allgemeine Schwäche von Infoniqa ONE 50. Es ist eine Folge des grösseren Funktionsumfangs und der individuelleren Einsatzmöglichkeiten.
Bei laufenden Fragen unterstützt aR solutions Treuhänder und KMU mit Infoniqa ONE 50 Support in der Schweiz sowie mit Support und Betreuung rund um Topal.
Cloud-Betrieb und Zusammenarbeit mit Mandanten
Cloud-Zugriff ist für Treuhänder sehr wichtig. Mitarbeitende und Mandanten sollen ortsunabhängig auf dieselben Daten zugreifen können. Trotzdem ist Cloud kein eigenständiges Auswahlargument für Topal oder Infoniqa ONE 50.
Wichtiger sind diese Fragen:
- Wo liegen die Daten?
- Wer betreibt die Umgebung?
- Wie werden Mandanten getrennt?
- Wie funktionieren Berechtigungen?
- Wie werden Backups erstellt?
- Wie wird bei Störungen unterstützt?
- Können Mandanten nur ihre eigenen Daten sehen?
- Welche Anwendungen und Schnittstellen müssen ebenfalls in der Cloud laufen?
Topal bietet verschiedene webbasierte Komponenten für die Zusammenarbeit mit Mandanten, zum Beispiel Topalino, Topal Scan, App und WebSolution. Infoniqa ONE 50 kann ebenfalls in professionell betreuten Hosting- oder Cloud-Umgebungen eingesetzt werden und lässt sich je nach Setup mit DMS- und Workflowlösungen kombinieren.
Die Qualität der Zusammenarbeit hängt deshalb weniger vom Schlagwort „Cloud“ ab, sondern vom konkreten Betriebs-, Berechtigungs- und Betreuungskonzept.
Weitere Informationen finden Sie in den Beiträgen Infoniqa ONE 50 Cloud und Topal Cloud.
Schnittstellen und Belegprozesse
Schnittstellen sind für Treuhänder besonders wichtig, da Daten aus unterschiedlichsten Systemen wie Banken, Lohn- und Zeiterfassungen, Spesenlösungen, , Kassensystemen, Kreditorenworkflows und Auftragsbearbeitungen zusammengeführt werden müssen. Für Treuhänder ist dabei weniger entscheidend, wie viele Schnittstellen ein Hersteller allgemein aufführt. Wichtiger ist, wie zuverlässig Daten importiert, geprüft und bei Fehlern korrigiert werden können.
Vor einer Anbindung sollte geklärt werden:
- Welche Daten werden übernommen?
- In welche Richtung fliessen die Daten?
- Wer kontrolliert die Daten?
- Wie werden Fehler behandelt?
- Was passiert bei Updates?
- Wer betreut die Schnittstelle langfristig?
Für Topal-Anbindungen ist der Beitrag Topal Finanzbuchhaltung anbinden relevant. Für Infoniqa-Umgebungen mit bestehenden Vorsystemen oder individuellen Datenflüssen passt der Beitrag Infoniqa ONE 50 Schnittstellen.
Wenn es konkret um Bankanbindung, Zahlungsverkehr und Kontoauszüge geht, kann zudem EBICS mit Infoniqa und Topal relevant sein.
Viele Treuhandbüros nutzen beide Systeme
In der Praxis entscheiden sich Treuhandbüros nicht immer für ein einziges System. Eine Mischstrategie kann sinnvoll sein, wenn das Mandantenportfolio nicht auf eine einzige Arbeitsweise standardisiert werden kann.
Typisch ist zum Beispiel:
- Topal für zentral geführte und standardisierte Mandate
- Infoniqa ONE 50 für Mandanten, die bereits selbst mit Infoniqa arbeiten
- Beibehaltung bestehender Systeme, solange kein sachlicher Wechselgrund vorhanden ist
Eine Mischstrategie darf aber nicht zufällig entstehen. Wenn beide Systeme ohne klare Regeln parallel eingesetzt werden, entstehen doppelte Schulungs-, Update-, Support- und Administrationsaufwände.
Ein Treuhandbüro sollte deshalb definieren:
- Welches System ist die bevorzugte interne Plattform?
- Welche Mandate werden in welchem System eröffnet?
- Wann wird ein bestehendes Kundensystem übernommen?
- Wann wird migriert?
- Welche Mitarbeitenden betreuen welches System?
- Welche Prozesse werden je System standardisiert?
So bleibt die Flexibilität erhalten, ohne dass jedes Mandat neu diskutiert werden muss.
Typische Treuhand-Szenarien aus der Praxis
1. Kleines Treuhandbüro mit 20 bis 50 Mandanten
Die meisten Kunden lagern die Buchhaltung vollständig aus. Die Mandate sind relativ ähnlich und benötigen hauptsächlich Finanzbuchhaltung, MWST, Lohn und Abschluss.
In dieser Situation ist Topal häufig sinnvoll. Die klare Mandantenstruktur und der Fokus auf standardisierte Treuhandprozesse ermöglichen eine schlanke Arbeitsweise.
2. Treuhänder mit vielen bestehenden Infoniqa-Kunden
Die Kunden führen ihre Buchhaltung selbst in Infoniqa ONE 50. Der Treuhänder übernimmt Kontrolle, MWST, Lohnunterstützung und Jahresabschluss.
In dieser Situation ist es meist sinnvoll, Infoniqa ONE 50 als zentrale Kompetenz beizubehalten. Die direkte Arbeit auf der bestehenden Datenbasis ist effizienter als ein zusätzlicher Export, Import oder Systemwechsel.
3. Treuhänder mit sehr unterschiedlichen Mandanten
Ein Teil der Kunden lagert die Buchhaltung vollständig aus. Andere Kunden verfügen über eigene Administrationen, Lagerlösungen oder bestehende Infoniqa-Installationen.
In dieser Situation kann eine Mischstrategie sinnvoll sein. Standardisierte Mandate können in Topal geführt werden. Bestehende Infoniqa-Mandate werden im Kundensystem weiterbetreut. Wichtig sind klare interne Regeln, damit nicht jedes Mandat individuell entschieden wird.
4. Treuhänder mit Fokus auf digitale Belegprozesse
Mandanten sollen Belege digital einreichen, Kreditoren vorerfassen oder freigeben und jederzeit Einblick in ihre Zahlen erhalten.
Hier sind beide Lösungen grundsätzlich möglich. Die Entscheidung hängt vom gewünschten Belegworkflow, dem verwendeten DMS, der Art der Zusammenarbeit und den benötigten Schnittstellen ab. Topal bietet eigene Komponenten wie Topalino, Topal Scan, App und WebSolution. Bei Infoniqa können verschiedene DMS- und Workflowlösungen in das Ökosystem integriert werden.
Die passende Lösung hängt davon ab, wie Sie mit Ihren Mandaten zusammenarbeiten
Topal und Infoniqa ONE 50 können beide im Treuhandalltag sinnvoll eingesetzt werden. Entscheidend ist nicht, welches System allgemein besser ist. Entscheidend ist, wie das Treuhandbüro arbeitet und wie die Mandanten organisiert sind.
Topal ist häufig besonders stark, wenn viele Buchhaltungen zentral beim Treuhänder geführt werden, Finanzbuchhaltung und Lohn im Zentrum stehen und Prozesse über mehrere Mandate standardisiert werden sollen.
Infoniqa ONE 50 ist häufig besonders sinnvoll, wenn Mandanten bereits selbst mit Infoniqa arbeiten, eigene Administrationen haben oder unterschiedliche Module, Auswertungen und Prozesse unterstützt werden müssen.
Für viele Treuhandbüros ist auch eine Mischstrategie realistisch. Wichtig ist dann, dass klar definiert wird, welche Mandate in welchem System geführt werden und wie Support, Updates, Schulung und Verantwortung organisiert sind.
Wenn Sie prüfen möchten, welche Lösung zu Ihrem Treuhandbüro passt, unterstützt aR solutions Sie bei der Einordnung, Einführung und laufenden Betreuung.
Mehr zur Gesamteinordnung finden Sie auf der Seite Software für Treuhänder.